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Menschenrechte

menschenrechte_mM e n s c h e n r e c h t e sind keine abstrakten Angelegenheiten - Menschenrechte gehen uns alle etwas an..."Frei sein heißt, die Rechte kennen. Nur wenn man die Rechte  kennt, verteidigt man sie." Voltaire

Die Menschenrechte wurden in  der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland  am 23.5.1949   durch den Bundestag ratifiziert und in neuer Verfassung am 20.12.1993 festgeschrieben in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen den "Allgemeinen Menschenrechtserklärungen".

Über einen längeren Zeitraum haben sich Schüler der Kalligraphiewerkstatt unter der Leitung von A s t r i d  K a i s e r  kalligraphisch mit den Menschenrechten beschäftigt.

Ausgangspunkt ist die begehbare Nachdenk-Landschaft vor dem G e r m a n i s c h e n  N a t i o n a l - M u s e u m  in Nürnberg : "Strasse der Menschenrechte", ein Erfahrungsraum zur Verkörperung von Ideen.

Wir Kalligraphen setzen uns künstlerisch mit unserer Schriftgestaltung für die Menschenrechte im All-Tag ein.

dani_karavanmenschenrechte-tibAuf 27 Marmorsäulen und 2 Platten ließ der Künstler  D a n y  K a r a v a n 30 Artikel der Menschenrechte (in gekürzter Form) in 30 verschiedenen Sprachen einmeißeln.

A s t r i d   K a i s e r

Symbolisch betritt man die Säulenreihe durch ein Tor mit der Inschrift  der Deklaration der Vereinten Nationen in hebräischer Schrift: Du sollst nicht töten! Lo tirzach.

Der Baum, eine  Säulen-Eiche symbolisiert alle anderen Sprachen, die nicht genannt sind.

Jeder Kalligraph suchte sich eine Säule mit der ihn ansprechenden Schrift aus und beschäftigte sich damit, deklariertedie Rechte laut und setzte sie künstlerisch in S c h r i f t  um als persönlicher Ausdruck seines Betroffenseins. Verschiedene Schriften wie tibetisch, sanskrit, hebräisch, chinesisch, Antiqua und freei Schrift kamen auf gleichgroßen Papierbögen zum Einsatz .

Beherrschung der unterschiedlichen Schreibwerkzeuge, der Buchstagenformen, Rhythmus und Farbgestaltung forderten Disziplin, Ausdauer und kalligraphisches Können.

Wir erhalten so einen Einblick in Schriften fremder Völker. Die Vielfalt unterschiedlicher  kultureller Schrift-Traditionen als Ausdruck des Geistes werden sichtbar.

Friedrich Schiller schrieb:" Die S c h r i f t ist die größte Gemeinschaftsleistung des Menschen. Sie begleitet uns dienend auf dem langen Weg der Vorzeit bis zum Bewußtsein der heutigen Völker und sollte, als Symbol verankert, zum besseren Verständnis der Menchen beitragen."

Rechte sind dem Menschen angeboren und zeigen den W e r t  und die  W ü r d e  des Einzelnen, trotz ständiger Veränderung unseres politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens.

 

Infos zu Menschenrechte und völkerrechtliche Institutionen :

- Nürnberger Menschenrechts-Zentrum - Internationale Menschenrechtskonferenz

-Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg mit Friedensmahl der Bevölkerung

-Nürnberger Kinderkommission mit Kinder-Friedens-Tafel

-Menschenrechtsbüro Nürnberg

-Menschenrechtsabkommen der UNO

-Europäischer Gerichtshof Straßburg

-Ausschuß für Menschenrechte, Berlin  (Parlamentarier)

-UN-Menschenrechstkommission, Genf

-Internationale Ges.für Menschenrechte, Ffm

-u.a.

Doch wie g l a u b w ü r d i g  sind die Institutionen?

Versinken sie durch eigennützige und falscher politischer Rücksichtsnahme zu Bedeutungslosigkeit?

Wir sind alle mitverantwortlich die allgemeine Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und unsere Grundfreiheiten durchzusetzen.